Beim folgenden Text handelt es sich um automatisch generierte Zeilen des von Veit Lindau eingesprochenen Podcasts. Diese wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz korrigiert, sodass sie weitgehend korrekt sind. Für etwaige Fehler entschuldigen wir uns. Den Originalpodcast kannst du über die untere Player-Leiste hören.
Hey, ihr lieben Menschen.Ich wünsche euch erst mal einen wundervollen Tag und ich freue mich, dass ganz besonders du, ja, du eingeschaltet hast.Und falls du jetzt gerade denkst, «Veit, das sagst du doch nur so», oder «Du kennst mich doch gar nicht.» Selbst wenn ich dich nicht kenne, glaub mir, es bedeutet mir wirklich was, dass du eingeschaltet hast, weil ich möchte mit dir über eine Sache sprechen, die uns allen, wirklich allen, ob wir wollen oder nicht, am Herzen liegt.
Und gleichzeitig bin ich mir jetzt schon so gut wie sicher, dass ich scheitern werde, denn eigentlich kann man nicht über diese Sache sprechen.Und gleichzeitig gibt es kein anderes Thema, über das ich lieber in dieser Zeit von Weihnachten spreche, als über das.
Du ahnst es sicher schon.Ich möchte mit dir gern über die Liebe sprechen.Und ich möchte nicht einfach einen inspirierenden Talk halten, sondern ich möchte dich einladen, mit mir gemeinsam die Liebe anzurufen.
Und falls du jetzt die Augen verdrehst, weil das eh so für dich klingt oder weil du gerade gar nicht an die Liebe glaubst und total zynisch unterwegs bist, bitte höre mir für einen Augenblick zu.Natürlich liegt es nahe, zu Weihnachten über das Fest der Liebe zu sprechen.
Aber jetzt mal unter uns: Wir alle wissen, dass ganz häufig auch bei diesen Festen manchmal gar nicht so viel Liebe, sondern viel mehr Neurose vertreten ist.Und außerdem ist ja die Frage: Was sind wir eigentlich für eine komische Spezies, dass wir immer erst ein Fest brauchen, um die Liebe anzuladen.
Ja?Und mir geht es auch überhaupt nicht darum, heute den religiösen Kontext aufzumachen, obwohl natürlich auch das naheliegen würde, weil viele von uns den christlichen Hintergrund von Weihnachten sehr schätzen, sondern ich möchte mit dir gern eigentlich auf eine ganz unspektakuläre Weise, auf eine sehr nüchterne Art und Weise über Liebe sprechen.
Und gleichzeitig möchte ich dich einladen, dir vorzustellen, es ist eben kein Talk, sondern wir beide eröffnen jetzt miteinander einen Raum und wir rufen die Liebe an.So, die These ist, wenn es die Liebe gibt, dann können wir die Liebe anlocken.
Und ich möchte dich einladen, dich mit mir gemeinsam, auch wenn du mich nicht kennst und auch wenn du dieses Intro vielleicht erst mal ein bisschen dubios findest, in einem Anliegen zu verbinden.So, damit unsere kostbare Lebenszeit diese gemeinsame Begegnung wert ist, möchte ich dich einladen, dich mit mir gemeinsam darauf einzustimmen, dass wir beide am Ende dieser Begegnung mehr Liebe fühlen und vor allen Dingen wissen, wie wir mehr Liebe mit anderen Menschen teilen können.
Bist du dafür offen?Das würde mich total freuen.So, bevor wir die Liebe anrufen, möchte ich noch einen Gruß loswerden.So, egal, ob du an Weihnachten glaubst oder nicht, es ist eine besondere Zeit des Jahres, weil zumindest realisieren wir jetzt alle gerade wieder mal: «Fuck, es sind schon wieder dreihundertfünfundsechzig kostbare Tage meines Lebens vorbei.» Viele von uns treffen sich mit Liebsten.
Vielleicht bist du aber auch alleine zu Hause.Vielleicht glaubst du nicht an Weihnachten.Du kommst aus einem ganz anderen kulturellen Kontext.Völlig wurscht.Fakt ist, das Licht kommt wieder in dieser Zeit und Fakt ist, dass ganz, ganz viele Menschen in dieser Zeit ihre Energie auf gute Gedanken, auf gute Fragen ausrichten.
Und deswegen ist es mir ganz wichtig, im Namen meiner Familie und unseres Teams dir auszurichten, dass wir dir aus ganz, ganzen Herzen wünschen, dass du für dich eine möglichst lichtvolle Weise findest, dieses wilde Jahr deines Lebens – ich bin mir sicher, dass es bei dir auch wild war –, sauber, würdevoll, in Achtung für dich selbst zu vollenden und dich gleichzeitig auszuruhen und neu auszurichten auf alles, was kommt.
Und ich möchte aus ganzem Herzen Danke sagen für jeden Menschen, der das jetzt gerade sieht und der auf irgendeinem der Kanäle mit uns verbunden ist.Sei es, dass du eins meiner Bücher gelesen hast, dass du unseren Newsletter beziehst, auf Homeodéa unterwegs bist oder in unseren Seminaren.
Es bedeutet uns wirklich viel, wenn Menschen uns die Gelegenheit geben, mit ihnen über die Dinge zu kommunizieren, die uns wirklich am Herzen liegen und von denen wir glauben, dass sie relevant sind.Und auch wenn ich total naiv klinge, in dieser Zeit, die an ganz vielen Stellen, finde ich persönlich eher gerade aussieht wie ein großer Rückschritt, verwirrend ist, unsicher ist und manchmal düster erscheint, auch wenn ich total naiv klinge, wenn ich über die Liebe spreche: Ich glaube an die Liebe.
Ich glaube zutiefst an das organisierende Prinzip der Liebe in dir und in mir und deswegen danke ich euch allen dafür, wenn ihr mit uns in Verbindung steht, dass wir die Möglichkeit haben, immer wieder auch diesen Raum zu öffnen, damit wir miteinander durchatmen können und uns an das erinnern können, was wirklich wichtig ist.
Deswegen werde ich hier auch immer mal eine Pause machen.Ich möchte dich eben überhaupt nicht coachen, ich möchte dich nicht belehren, sondern als ein Freund bei dir vorbeischauen und dich fragen: Gibt es genug Liebe in deinem Leben?
Mal jenseits von dem, was wir uns gerne erzählen.Aber wenn du jetzt zum Beispiel auf dieses Jahr deines Lebens zurückschaust, würdest du sagen: «Okay, das war eine Person, die sich selbst wirklich geliebt hat.» Nicht als eine Idee, sondern tatsächlich aus dem Innen heraus.Oder siehst du, wenn du ganz ehrlich bist, ’ne Person, die sich gepusht hat, die manchmal sich selbst verraten hat?
Die Schwierigkeiten hat, sich zu mögen, wenn du Qualitäten an den Tag legst, ja, die du eben nicht magst, zum Beispiel wenn du nicht weiter weißt, wenn du verletzbar bist, wenn du dich schwach zeigst.
Worauf ich hinaus will, ist, wir nehmen sehr, sehr häufig das Wort Liebe in den Mund und meinen manchmal was ganz anderes und meinen’s vor allen Dingen ganz häufig nicht wirklich ernst.Weil was ist die Liebe zum Beispiel wert, wenn du dich hängen lässt an Scheißtagen?
Was ist dir Liebe wert, wenn du Menschen mit Liebesentzug bestrafst, weil sie die Dinge nicht so machen, wie du sie willst oder anders denken als du?Was ist die Liebe wert, wenn sie nicht den Raum gibt in uns, das Hässliche, das Kleine, das Unvollkommene willkommen zu heißen?
Meine These ist, dass es so wenig Liebe auf der Welt gibt, weil wir zu gehetzt sind.Darüber würde ich gern mit dir sprechen.Weil, was ich immer wieder erlebe, zum Beispiel in unseren Seminaren, ist, wenn Menschen in einen Raum kommen, in dem sie sich sicher fühlen können, also indem sie durchatmen können und auch sicher im Sinne von, dass sie willkommen sind, so wie sie sind, mit den schönen Seiten und auch mit den hässlichen Seiten.
Wenn Menschen in den Raum kommen, wo sie mal für eine Weile ihre Handys weglegen, für ein paar Tage nicht So-Social Media konsumieren, sondern einfach da sind, dann legen die meisten von uns bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen zauberhafte, liebenswerte Eigenschaften an den Tag.
Und wir entfalten ganz natürlich das Bedürfnis, zu lieben.Und es quält uns dann, wenn wir nicht lieben und wir suchen nach ’nem Weg, wieder in die Liebe zu kommen.Aber ich weiß nicht, wie du das siehst.
Also wenn ich zum Beispiel in den sozialen Medien heutzutage unterwegs bin und lese, wie Menschen zum Teil übereinander herfallen, dann frage ich mich manchmal: Fühlst du noch?Fühlst du noch, wie du gerade mit diesem Menschen sprichst?
Und wenn du es fühlst, tut dir das wirklich gut?Und ich finde, wenn man so oberflächlich auf uns Menschen schaut, da könnte man gerade echt verzweifeln.Weil obwohl wir nichts mehr bräuchten als Liebe, gibt es, finde ich persönlich, an so vielen Stellen so wenig Liebe und dafür gibt es Polarisierung, es gibt Häme, es gibt Zynismus.
So, was ist hier los?So, meine These ist: Wir sind zu gehetzt.Und das jetzt nicht seit heute, obwohl es in den letzten Jahren immer dollar geworden ist, sondern tatsächlich ehrlich gesagt, seit Tausenden von Jahren.
Ich glaube, dass wir bis heute vor allen Dingen immer wieder Räume kreiert haben, in denen Angst herrscht.Und wenn Angst herrscht, reagiert der Mensch einfach wie ein Tier.Er bekommt einen Tunnelblick und er sieht nicht mehr das, was verbindet, sondern er sieht das, was uns trennt.
Warum ist mir wichtig, das mit dir zu teilen?Weil ich glaube, dass es uns nichts bringt, in den heutigen Tagen, uns so diese riesengroßen Ideen, religiösen Ideen von Liebe immer wieder zu erzählen, vom Gott der Liebe etcetera, sondern dass es viel, viel spannend ist zu gucken, okay, wie entsteht die Erfahrung, die reine Erfahrung von Liebe in dir und in mir?
Und was können wir dafür tun, damit wir diese Erfahrung häufiger spüren und damit wir diese Erfahrung häufiger mit anderen Menschen in unseren Netzwerken teilen können?Denn ich weiß nicht, wie du es siehst, aber all unser Fortschritt ist ja ganz gut und schön, aber ohne die Liebe haben wir gar nichts.
Hier meine, mein Vorschlag, vor allen Dingen für die kommenden Weihnachtstage.Falls du jemand bist, der sagt, «Okay, diese Zeit ist mir wichtig und ich möchte sie der Liebe widmen», mal nicht von dem Punkt zu kommen, dass Liebe etwas primär damit zu tun hat, dass wir uns gut fühlen und dass Liebe auch nicht etwas damit zu tun hat, dass wir an eine religiöse, spirituelle Quelle von Liebe glauben, sondern einfach mal von dem Punkt zu kommen, dass du und ich in uns drin ein mittlerweile so hochkomplex entwickeltes Bewusstsein haben, dass wir gar nicht anders können, als nach drei ganz bestimmten Qualitäten zu suchen, die wiederum in sich Liebe ergeben.
Also stell dir einfach vor, Liebe ist so etwas wie ein goldenes Elixier.Ich mag solche Bilder.Und dieses Elixier besteht aus drei Zutaten, nicht nur aus einer.Zutaten, von denen die alten Griechen schon wussten.
Nämlich das Wahre, das Gute und das Schöne.So, ich glaube, dass jeder und jede von uns eigentlich, wenn wir nicht gehetzt sind, wenn wir nicht im Stress sind, also wenn wir nicht im Angriffs- oder Fluchtmodus sind, automatisch anfangen, in unserem Bewusstsein nach dem zu suchen, was wahr ist, was gut ist und was schön ist.
Und auch wenn das erst mal vielleicht für eine ganz naive Vereinfachung klingt, ich glaube, in der heutigen Zeit, in der viele von uns so erschüttert davon sind, weil es da draußen eben nicht mehr die eine Wahrheit gibt, auf die wir uns verlassen können, weil die Wahrheiten wahnsinnig schnell gewechselt werden, weil unser Bewusstsein so stark fragmentiert wird durch Technologien, wir wirklich nicht mehr durchsehen, glaube ich, ist es extrem hilfreich und heilsam, tief durchzuatmen und die Dinge wieder zu vereinfachen.
Ja, ich sehe vielleicht nicht durch, was in dieser Welt passiert.Und ich glaube, dass jeder und jede von uns in dem Augenblick, wenn wir durchatmen…Deswegen mache ich ja immer wieder eine Pause, weil ich dich dazu einladen möchte.
Wenn wir uns erlauben, zur Ruhe zu kommen.Also wenn das Tier in uns zur Ruhe kommen kann.Und wenn wir mal die ganzen Themen, Sorgen, die unseren Geist so häufig in tausend Stücke fragmentieren, wenn wir die einfach mal für eine Weile loslassen, einfach mal wieder zur Ruhe kommen, dann glaube ich, dass jeder und jede von uns, weil es in der Natur unseres Bewusstseins liegt, ein Gefühl dafür hat, was wirklich wahr ist.
Und versteh mich richtig: Mit wahr meine ich an dieser Stelle eben nicht die Wahrheiten, über die wir uns ganz häufig streiten, ob diese Philosophie richtig ist oder die, die Religion oder die.Sondern, also wenn du rausgehst in Natur und wenn du ’nen Baum berührst, ich glaube, da gibt es in dir keinen Zweifel daran, dass dieser Baum und der Kontakt mit diesem Baum gerade wahr ist.
Wenn du ein neugeborenes Baby im Arm halten darfst und du spürst diesen Kontakt und du schaust diesem Kind ins Gesicht, dann bin ich mir hundertprozentig sicher, dass du in diesem Augenblick nicht darüber nachdenkst, ob das gerade wahr ist oder ob es nicht wahr ist.
Wenn du mit ’nem guten Freund zusammensitzt und du sprichst aus der Tiefe deiner Seele deine Wahrheit.Zum Beispiel: „Ich weiß es gerade nicht» oder «Ich bin gerade müde», dann bin ich mir hundertprozentig sicher, dass du ohne jeden Zweifel weißt, dass das wahr ist.
So, der Zweifel entsteht, wenn wir anfangen, uns die Geschichten da zu erzählen.Wenn wir zum Beispiel uns anmaßen, zu denken, okay, die Art und Weise, wie ich sehe, muss jetzt, das muss jetzt die Weltsicht für alle sein.
Aber ganz in der Tiefe drin gibt es ’ne Stimmgabel in dir und in mir, die weiß, was jetzt gerade wahr ist.Die zum Beispiel, wenn du mit einem anderen Menschen sprichst, auf ’ner tiefen Ebene fühlt, ob das, was dieser andere Mensch gerade mit dir teilt, seiner Wahrheit entspricht oder nicht.
Und wie wäre es, wenn wir in dieser Zeit des Weihnachtens nicht die Liebe in irgendeinem Gott suchen?Auch nicht immer wieder den Namen Jesus Christus überlasten mit unseren Hoffnungen, mit unseren Erwartungen, sondern einfach sagen: „Ich wecke, ich rufe die Liebe in mir, indem ich als Allererstes beginne, mir die Erlaubnis zu geben, so langsam zu werden, dass ich wieder in Verbundenheit bin mit meiner Wahrheit.» Und ich verstehe, dass das Angst machen kann, weil diese Wahrheit manchmal nicht dem entspricht, was die Welt von uns will.
So, die Welt will, dass wir funktionieren, dass wir taff sind, dass wir uns schnell entwickeln und so weiter.Aber ich glaube zum Beispiel, dass vielen Menschen es jetzt gerade total guttun würde zu sagen, wenn ich ganz ehrlich bin, ich bin grad müde.
Ich hab grad Angst.Ich will grad nicht mehr schneller.So ’n– oder mit, wenn du jetzt zu Weihnachten mit Menschen zusammenkommst und du bist kurz davor, dich wieder zu streiten, weil, keine Ahnung, Opa ’ne andere Partei wählt als du, innezuhalten, dich zu fragen: „Okay, ist das grade wirklich die tiefste Ebene meiner Wahrheit oder ist die tiefste Ebene meiner Wahrheit eigentlich, ich fühle grade einen Schmerz oder ich fühle grad eine Ohnmacht, weil Opa etwas anderes denkt als ich und weil ich diese Ohnmacht nicht aushalten will, in diesem Augenblick vielleicht auch nicht aushalten kann, geh ich in den Streit?» So fühlt sich das vielleicht wahrer an.So, um die Liebe anzurufen, das Erste, was wir tun können, wir beide, ist, uns zu fragen: Ist das, was wir gerade mit uns selbst und mit anderen teilen, wirklich wahrhaftig?
Entspricht es unserer Wahrheit?Und noch mal: Das hat aus meiner Sicht ganz, ganz, ganz viel damit zu tun, dass wir uns erst mal den Raum nehmen, in dem sich unsere Nervensysteme wieder beruhigen können.
Weil wir leben in einer Zeit, die großen Technologien, die großen Informationsnetzwerke in dieser Welt sind nicht daran interessiert, dass du und ich herausfinden, was für uns wirklich wahr ist, weil wir dann an ganz vielen Stellen die Bildschirme einfach ausmachen würden, weil wir unser Geld woanders hin investieren würden.
Das heißt, ich brauche eine gewisse Form von Entzug, bin ich der Meinung, dem wieder auf die Schliche zu kommen.So, das ist das erste Elixier, deine Wahrheit.Das zweite Elixier ist das Gute.So, wie klingt das für dich?
Was macht das mit dir, wenn du hörst, das Gute?Das Gute.Also ich spreche gerade mit vielen Menschen, die zutiefst erschüttert sind darüber, was in der Welt passiert, weil sie gedacht haben, so was wird nicht noch mal passieren.
Und auch hier wieder: Ich glaube, je gehetzter wir sind, je mehr Stress wir haben, umso weniger können wir spüren, was wirklich das Gute ist.Aber was ich zum Beispiel immer wieder erlebe in Stille-Seminaren: Wenn Menschen für ein paar Tage einfach sind, nichts sagen, zur Ruhe kommen, meditieren, dass sie nach zwei, drei Tagen einfach genau wissen, was für sie gut ist.
Ich glaube, dass jeder von uns in seiner Tiefe eine Stimmgabel dafür hat, was wirklich gut ist.Und das, was gut ist, ist nicht unbedingt immer das, was nett ist, weil manchmal ist das Gute, dass du wahrhaftig zu jemand anderem sagst: „Hier ist eine Grenze, aber du setzt diese Grenze im Respekt und in Freundlichkeit.
So, was ist wirklich das Gute?Das Gute sind die kleinen Gesten.Das Gute ist nicht, wenn wir anderen Menschen von Liebe erzählen oder wenn wir von Liebe lesen oder wenn wir Liebe beten.Das Gute ist, wenn wir jemandem die Hand reichen.
Das Gute ist, wenn wir einander anlächeln.Das Gute ist, wenn wir es schaffen, wenn wir einem Andersdenkenden begegnen und merken, der drückt uns die Knöpfe, ihn nicht zu verurteilen, sondern ehrlich zu sein und zu sagen: „Das drückt mir gerade die Knöpfe.
Das und das fühle ich.Und ich wähle, nach dem zu suchen, was uns miteinander verbindet.Ich wähle, in einem inneren Zustand von Respekt für deinen Weg zu sein, selbst wenn dein Weg dich in eine andere Wahrheit geführt hat als mein Weg mich.
Ich glaube zum Beispiel, dass all die Menschen, die sich im Internet, in den sozialen Medien immer wieder dazu verleiten lassen, gehässig über andere Menschen zu schreiben.Die es nicht machen, weil sie wirklich böse sind oder gehässig sind, sondern weil wir aufgehetzt werden, weil unsere Nervensysteme wirklich gehackt werden.
Und ich glaube, dass die meisten dieser Menschen – bis vielleicht auf ein paar wirklich sehr pathologisch veranlagte Menschen –, dass die meisten dieser Menschen, wenn sie sich anfangen zu entspannen, sagen würden: „Es fühlt sich nicht gut an, wenn ich so über dich rede.» Davon bin ich hundertprozentig überzeugt davon.
So, wie wäre es, wenn du in den kommenden Tagen das als zweites Elixier der Liebe hinzufügst?Einfach sagst: „Okay, wenn ich mir wirklich vertraue, dann weiß ich, was gut ist.Dann weiß ich zum Beispiel, wem ich schreiben sollte, dass mir das und das leid tut.
Wem ich einfach schreiben sollte: „Hey, ich denke gerade an dich.Wohin ich vielleicht was spenden sollte, wohin ich vielleicht was bringen sollte, was ich nicht mehr brauche.So letzten Endes wird die Welt, glaube ich, nicht durch irgendeine spektakuläre Tat gerettet von irgendeinem neuen Messias, sondern von ganz, ganz, ganz, ganz vielen Milliarden Mini-guten Taten von dir und von mir.
Ich glaube, dass wir alle zum Beispiel ganz genau wissen, dass Freundlichkeit etwas Gutes ist.Und ja, das ist in der heutigen Zeit, in der wir so chronisch gestresst sind – und ich sage es noch mal – wirklich wie gehetzte Tiere extrem schwierig.
Aber wie wäre es denn, anstatt von Liebe zu reden, einfach zu sagen: „Ich bemühe mich darum, dir und mir selbst freundlich zu begegnen.» Und dann wäre das dritte Elixier: Schönheit.So, was ist Schönheit?
Immer noch da, wenn du auf Instagram gehst, dann kriegst du natürlich total schnell erzählt, was Schönheit ist, also keine Falten zu haben, immer gut drauf zu sein und so weiter und so weiter.Aber ich glaube, wenn du da bist,Wenn du wirklich da bist, auch hier wieder, wenn du nicht gehetzt bist, sondern wenn du dir Zeit lässt, wirklich in dir anzukommen, dann verstehst du, dass das keine Schönheit ist, sondern dass Schönheit eigentlich tatsächlich die Widerspiegelung einer tieferen inneren Ordnung ist.
So können zum Beispiel Sachen in der Natur, die absolut unvollkommen sind, so die knorzige Rinne eines Baumes oder vielleicht zum Beispiel der verwesende Kadaver eines Vogels, wenn du offen dafür bist, für diesen Moment in sich eine ganz tiefe Schönheit offenbaren oder die Falten von so einer ganz, ganz, ganz alten Frau, die Schwangerschaftsstreifen oder auch unsere eigene Unvollkommenheit, zum Beispiel die unseres Charakters, unsere Fehler, unsere Ängste, unsere Verletzbarkeit.
All das hat in der Tiefe eine Essenz von Schönheit.Einer meiner spirituellen Lehrer hat mal auf die Frage, auf meine Frage, okay, was kann ich tun?Was kann ich tun, damit die Welt ein schönerer Ort wird?
Lächelnd geantwortet: Fang an, wo auch immer du bist, darum zu bitten, dass dir die Schönheit dieses Augenblicks offenbart wird.So, du sitzt zum Beispiel an einer Bushaltestelle und vielleicht gibt es da irgendwas, was dich gerade aufregt.
Irgendjemand, der dir nicht passt, irgendjemand, der so fremd aussieht, dich beunruhigt oder zu laut ist oder was auch immer.So, wie wäre es, wenn du beim nächsten Mal sagst: „Okay, mein Verstand sieht gerade das, was ihm nicht gefällt.
Ich bitte mein Herz, mir die Schönheit dieses Augenblicks zu zeigen.» Und ich schwöre dir, du wirst es finden.Du sitzt mitten im Weihnachtschaos mit deiner Familie und alle sind laut, niemand hört sich zu und du schließt für einen kurzen Augenblick die Augen und anstatt dich zu ärgern, sagst du: „Bitte zeig mir die Schönheit dieses Augenblicks.» Und du wirst ihn finden.
Du wirst die Einzigartigkeit all dieser unvollkommenen, neurotischen Menschen sehen.Du wirst die Gnade darin sehen, dass ihr euch überhaupt habt, dass ihr zusammenkommen könnt.Und genauso ist es mit der Welt.
Also gerade überwiegen einfach die schlechten Nachrichten und ich finde es wichtig, auch die schlechten Nachrichten zu sehen, mich davon berühren zu lassen.Doch wie wäre es, wenn wir dann auch immer wieder sagen: „Bitte zeig mir auch die Schönheit dieser Welt, damit ich nicht die Hoffnung verliere, damit ich ein Gefühl dafür bekomme, dass in der Tiefe tatsächlich eine innere Ordnung wirkt.» So jetzt zum Beispiel würde ich dich total gern sehen.
Ich würde dich jetzt gerade sehen und ich würde dich jetzt sehr gern fragen: Erzähl mir etwas Wahrhaftiges von dir.Und mal angefangen, du hättest den Mut und du würdest mir anfangen zu erzählen von dem, was dich gerade beseelt, was dich glücklich macht, aber vielleicht auch von dem, was dich gerade bedrückt, was dir wehtut, dann wäre in dieser Wahrhaftigkeit Wahrheit.
Und in dieser Wahrheit würde auch dein Gutsein zum Vorschein kommen.Und wenn wir eine Weile miteinander sitzen würden, dann würden wir, selbst wenn dein Leben gerade verkorkst erscheint, auch die Schönheit des Momentes sehen.
Davon bin ich hundertprozentig überzeugt.Und in dem Moment würden wir Liebe erfahren.Und wenn wir dann versuchen, über die Liebe zu sprechen, ist sie wieder weg.Das Gute und das Wahre und das Schöne ist in jedem von uns und ich werde nicht aufhören, darüber zu sprechen, selbst wenn es kitschig klingt, weil ich glaube, dass wir in einer Zeit leben, wo wir bewusst wählen müssen, uns dem Zynismus, der Polarisierung und der Fragmentierung unseres Geistes entgegenzustellen und zu sagen: „Ich wähle, egal wie dunkel oder verrückt diese Zeit erscheint, ich wähle jetzt in diesem Augenblick, das Wahre und das Gute und das Schöne zu finden.» Und in dem Augenblick wird die Liebe in dir sein.
Du wirst die Liebe spüren.Und du musst dir gar nicht so große Sorgen darum machen, ob du sie teilst, weil du bist dann in diesem Augenblick lieber.So lasse uns in diesen Tagen den Blick auf das Gute und das Wahre und das Schöne wenden, auf das Gute und das Wahre und Schöne in uns.
Wenn du zum Beispiel morgen früh vor einem Spiegel stehst, lade ich dich ein, etwas länger in den Spiegel zu schauen, bist du das Gute und das Wahre und das Schöne in dir siehst.Und dann, wenn du irgendeinen Menschen triffst, dich zu fragen: „Wie kann ich mit diesem Menschen auf eine unspektakuläre, einfache, konkrete Art und Weise jetzt etwas Gutes, Wahres und Schönes teilen?» Und mal angenommen, Jesus hat gelebt.
Ich glaube, das würde ihn total happy machen.Das würde ihn viel glücklicher machen, als dass wir die Bibel hoch-und-runter beten können oder uns in der Kirche den Arsch absetzen, wenn wir rausgehen und wenn wir das Gute und das Wahre und das Schöne in uns sehen.
Ich bin kein organisierter Christ, aber so viel habe ich verstanden: Wenn der Typ gelebt hat, dann hatte er eigentlich nur eine Botschaft: Das Königreich Gottes ist in dir, nicht irgendwo da draußen.Es ist in dir.
Und was sollte das Königreich anders sein als das Gute und das Wahre und das Schöne?Und in dem Sinne wünsche ich dir frohe, frohe Weihnachten.Und wenn du nicht am Weihnachten glaubst, ganz, ganz, ganz, ganz lichtvolle Tage.
Lass uns die Liebe anrufen und die Liebe teilen.Ich danke dir.